Gestrata Bauseminar Mattersburg 2012

Quelle: www.burgenland.at am 25.01.2011

LR Bieler berichtete über die Bauvorhaben des Landes

Jährlich lädt die Gesellschaft zur Pflege der Straßenbautechnik mit Asphalt (GESTRATA) zu einem Bauseminar, das auch heuer wieder in allen Bundesländern veranstaltet wird. Dabei wird in Fachvorträgen über die neuesten Entwicklungen in der Asphaltherstellungstechnik und deren Verarbeitung informiert. Die Veranstaltung für das Burgenland wurde im Kulturzentrum Mattersburg abgehalten. „Die Bauseminare der GESTRATA sind ein Forum, bei dem eine permanente Weiterentwicklung zu mehr Qualität, mehr Komfort und mehr Sicherheit auf unseren Straßen präsentiert wird“, sagte Verkehrslandesrat Helmut Bieler, der die Teilnehmer im Mattersburger Kulturzentrum begrüßte.

Bauseminar 2012 MattersburgGESTRATA-Vorstand für Zweckbindung der Mineralölsteuer
„Das österreichische Straßennetz wurde 2010 einer genauen Untersuchung unterzogen und die Ergebnisse wurden in einer Studie zusammengefasst. 34.000 Straßenkilometer wurden dabei begutachtet. 22 Prozent davon sind in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand“, informiert GESTRATA-Vorstand DI Andreas Stoisser. 60 Millionen Euro wäre der Finanzbedarf, um diese Straßen zu sanieren. „Die GESTRATA fordert in diesem Zusammenhang eine Zweckbindung der Mineralölsteuer, um diese nötigen Sanierungsmaßnahmen in Angriff nehmen zu können“, so Stoisser.

Wichtige Straßenbauprojekte werden umgesetzt
Verkehrslandesrat Helmut Bieler betont in seinem Vortrag, dass es trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wichtig sei „die Sicherheit, die Attraktivität und den Komfort auf den burgenländischen Straßen weiter zu erhalten“. „Das Burgenland befindet sich seit der Budgeterstellung 2011/2012 auf Konsolidierungskurs. Wir haben die Schuldenbremse gezogen, bevor sie auf Bundesebene überhaupt zur Diskussion stand. Trotz der notwendigen Einsparungen müssen an anderer Stelle die notwendigen Gelder zur Verfügung gestellt und investiert werden. Jede Investition in den Straßenbau ist eine Aufwertung für die Wirtschaft, für die Region und sichert Arbeitsplätze“, ist LR Bieler überzeugt.

Umfahrung Schützen, S7 Fürstenfelder Schnellstraße und Verlängerung der S31
„Verkehrswege sind die Lebensadern der Wirtschaft. Verkehrswege sind die Lebensadern des Burgenlandes“, so LR Bieler weiter und hebt drei große Vorhaben als Beispiele hervor. 2012 sollen der Bau der Umfahrung Schützen, der Bau der S7 Fürstenfelder Schnellstraße sowie die Verlängerung der S31 von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze als B61a in Angriff genommen werden. Als Beispiele für den Hochbau nannte er das Kulturzentrum Eisenstadt mit einem Investitionsvolumen von 17,7 Millionen Euro. Diese Investitionen stellen an die Planer und an die Verwaltung sehr hohe Anforderungen, sind aber auch für die positive Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Burgenland von großer Bedeutung. Entscheidend ist auch die Umsetzung in möglichst hoher Qualität, die den jeweils aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschungen und die neuesten technischen Entwicklungen einbezieht. Hier ist die GESTRATA ein Vorbild. Die Bauseminare der GESTRATA sind ein Forum, wo eine permanente Weiterentwicklung zu mehr Qualität, mehr Komfort und mehr Sicherheit auf unseren Straßen präsentiert wird. Von ihr gingen in den letzten Jahren immer wieder entscheidende Impulse aus“, schloss LR Bieler.

Für den Inhalt verantwortlich
Mag.a Margit Fröhlich
Landesmedienservice